Willkommen zum Meditations Blog

Du hast eine Frage über Meditation oder möchtest etwas mitteilen? 

Welche Meditation ist für mich?

Es gibt unendlich viele Variationen von Meditationen, die dir helfen in deiner Stille zu landen.

Es gibt stille und aktive Meditationen.
In diesem Meditations Blog wirst du noch mehr darüber erfahren.

Denke nicht viel darüber nach, wie du Meditationen finden wirst. 
Wenn du bereit bist, kommen sie von alleine. 
Plötzlich triffst du jemanden, der vielleicht gerade angefangen hat zu meditieren und es dir nahe bringt....oder es kommt jemand, der viel darüber verinnerlicht hat.

In der Meditation gibt es ein ungeschriebenes Gesetz ... wenn die Tür zu deinem Herzen offen ist, kommt der Gast... 
Aber halte deine Augen auf für ungebetene Gäste. 
Nicht alles, was unter dem Namen Meditation läuft, hat auch etwas damit zu tun.
Da ist deine Intuition gefragt - nicht dein Kopf! 
Aber sorge dich nicht. Wenn sich die Tür in deinem Herzen geöffnet hat, dann wirst du auch unterscheiden können.

Wenn Meditation an deine Türe klopft, dann probiere sie aus.
Mache jede Meditation nicht weniger als 3 Mal, befor du entscheidest, ob du damit weitermachen möchtest oder nicht. Auch, wenn nach dem ersten Mal du glaubst, dass diese Meditation nichts für dich ist.

Gebe dir Zeit.....gebe dir selbst eine Chance!

Angst


Man sagt, dass ein Fluss vor Angst zittert, bevor er ins Meer mündet.

Er blickt zurück auf den Weg, den er zurückgelegt hat, die Gipfel der Berge, den langen kurvenreichen Weg durch Wälder und Dörfer
Und vor ihm,
sieht er einen Ozean von solcher Größe,
dass es scheint, wenn er ihn erreicht
es nichts weiter gibt, als für immer zu verschwinden.

Aber es gibt keinen anderen Weg.
Der Fluss kann nicht zurückgehen.

Niemand kann zurückgehen.
Zurückzugehen ist in der Existenz unmöglich.

Der Fluss muss das Risiko eingehen in
den Ozean zu münden,
denn nur dann wird die Angst verschwinden,
denn dort wird der Fluss wissen.
Es geht nicht darum, im Ozean zu verschwinden,
sondern zum Ozean zu werden

-Osho-


Aktive Meditation - ein  Erfahrungsbericht

   

   

 Meine 30-Tage-Kundalini-Meditations-Challenge oder

"Wie ich es schaffte, die Nachbarn in Luft aufzulösen"

   

Ich bin ein friedvoller, empathischer Mensch, der gerne mit sich selbst ist. Wenn es jedoch um die Neubau-Nachbarn geht, mutiert etwas in mir und versucht mich zu erdrücken. Ich fühle mich meiner Privatsphäre beraubt, meinem idyllischen Blick auf Pflaumenbäume, Brombeerhecken und Sonnenuntergänge.
Das einst entspannte Sitzen am Schwimmteich gleicht 

nun einem Sommernachmittag am Planschbecken des
hiesigen Freibades. 

Die Armada der Spielplatzgerätschaften, hübsch aufgereiht an unserem Gartenzaun, mit "höher, höher" in quieckender Schaukel-Dauerschleife, tut ihr Übriges. 

   

Wie komme ich also aus meinem Hamsterrad der Aufregung wieder heraus, in dem ich mich seit geraumer Zeit festgerannt habe? Wie löse ich negative Energien, die ich tagtäglich Richtung Gartenzaun abfeuere? 

   

 Eine kluge Frau gab mir zur Antwort: 

"Du weißt, was zu tun ist!"

   

Also kramte ich in meinem MBSR/MS/Meditationsnähkästchen und beschloss, meine liebste Meditation - Kundalini - 30 Tage zu zelebrieren und inneren Frieden zu fühlen. 

   

Gepaart mit Dankbarkeitstagebuch und Waldbaden ging die Reise los: 

Innerhalb der Stunde, in der man vier verschiedene Phasen durchläuft, waren in der ersten Woche die Nachbarn noch allgegenwärtig. Der Geist ändert sich eben nicht von heute auf morgen. Und wenn, dann eh nur sehr ungern. Wichtig war mir daher, keinen Tag auszulassen und keine Ausreden wie 


"Och, ist schon so spät - ich bin aber so müde - ich fühl mich nicht gut - ich hab noch so viel zu erledigen"

   

zuzulassen. 

   

Bevor man still ist, nutzt man in der ersten Phase das Schütteln und in der zweiten Phase das Tanzen und das Leben feiern, um den Kopf freizukriegen und Spannung aus dem Körper abzubauen. Auf diese Weise entsteht eine natürliche Leere, in der Meditation entstehen kann. 

   

Ich kann sagen, dass ich mich täglich auf die Mediation gefreut habe und es nie als Pflicht empfunden oder darauf gewartet habe, dass etwas mit mir passiert. Daher kann ich gar nicht sagen, wann genau sich meine Emotionen in Bezug auf die Nachbarn verabschiedet haben. Sie waren einfach 

 verschwunden. Meine Gedanken beherrschen mich nicht mehr, ich bin wieder voller Lebensfreude im Garten unterwegs und ich schlafe unglaublich gut! 

   

 Was genau die Mediation mit einem macht, muss allerdings jeder selbst herausfinden. 

   

In diesem Sinne - happy meditating!
von Andrea

Traurigkeit!

Traurigkeit ist wie ein Brise, die über dein Wesen streicht. Wenn sie kommt, kommt sie mit leisen Schritten. Sachte sucht sie sich einen Platz in deinem Herzen.

Und wenn du nicht dagegen ankämpfst, wirst du bemerken, dass in Trauigkeit eine unendliche Tiefe liegt, die du sonst kaum finden kannst, - dass in ihr eine Sanftheit liegt, die dich selten heimsucht.

Wenn sie kommt, bleibe mit ihr, versuche so tief wie möglich dich ihr zu öffnen. Und wenn du den Boden der Traurigkeit erreicht hast, wirst du bemerken, dass sie davon gegangen ist und von Weitem dir zuwinkt in Dankbarkeit, dass du sie anerkannt hast.